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China nach wie vor attraktiv für ausländische Investoren


Der Pressesprecher des chinesischen Handelsministeriums, Yao Jian, gab am Montag in Beijing eine Erklärung über die in China getätigten Investitionen ab. China sei nach wie vor das Land mit der größten Anziehungskraft für ausländische Investoren, obwohl die von China in den ersten beiden Monaten 2009 real genutzten ausländischen Investitionen um rund 26 Prozent zurückgegangen seien. Die stabile wirtschaftliche Entwicklung Chinas, der riesige Binnenmarkt sowie die von der Regierung getroffenen Maßnahmen würden die Zuversicht der ausländischen Investoren auch in Zukunft stärken, so Yao Jian weiter.

Infolge der globalen Finanzkrise haben viele multinationale Konzerne finanzielle Verluste erlitten. Diese Verluste haben zu einem Investitionsrückgang geführt. Auch China haben diesen Investitionsrückgang bereits zu spüren gekriegt, erklärt Yao Jian:

"Gemäß einer Statistik der Vereinten Nationen sind die Direktinvestitionen im Ausland im Jahr 2008 weltweit um 21 Prozent zurückgegangen. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die ausländischen Direktinvestitionen im Jahr 2009 weltweit um weitere 30 Prozent zurückgehen werden. Dieser Investitionsrückgang wird sich natürlich auch auf China auswirken. China übt allerdings nach wie vor eine starke Anziehungskraft auf ausländische Investoren aus. Laut jüngster Umfrage des United States-China Business Council haben zurzeit 88 Prozent der befragten ausländischen Unternehmen in China einen Gewinn erzielt. 81 Prozent der ausländischen Unternehmen wiesen in China eine größere Rentabilität auf als anderswo auf der Welt. Und für 85 Prozent der befragten Unternehmen ist der wichtigste Markt China."

In den ersten zwei Monaten dieses Jahres hat China ausländische Investitionen von über 13,3 Milliarden US-Dollar real genutzt. Gegenüber demselben Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 26 Prozent. Im Januar und Februar wurden in China rund 2.700 ausländische Unternehmen gegründet, was einem Rückgang von rund 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Um mehr ausländische Investoren anzulocken, kündigte das chinesische Handelsministerium vergangene Woche eine Gesetzesänderung an. Bei der Geschäftsgründung von ausländischen Unternehmen mit einem registrierten Kapital von weniger als 100 Millionen US-Dollar seien neu die Provinzbehörden für das Überprüfungs- und Genehmigungsverfahren zuständig. Das Handelsministerium werde zudem schwerpunktmäßig ausländische Unternehmen in den Bereichen High-Tech, Energiesparen, Umweltschutz und Dienstleistungen unterstützen.

China habe im Vergleich zu anderen Ländern mehrere Vorteile für ausländische Investoren, sagt der Chefökonom der Gesellschaft China Economic Business Monitor, Su Chang:

"China verfügt über ein reiches Angebot an billigen Arbeitskräften. Unternehmen können in China in großen Mengen zu sehr niedrigen Kosten produzieren. Anderswo müssen Unternehmen in Bezug auf die Arbeitskräfte Beschränkungen hinnehmen. China hat überdies einen sehr großen Markt."

 

Quelle: CRI, 17.03.2009


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