| China nach wie vor wichtiger Investitionsstandort für ausländische Investoren |
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Jüngsten Statistiken des chinesischen Handelsministeriums zufolge ist die reale Nutzung von direkten ausländischen Investitionen in China von Januar bis Mai dieses Jahres um 20,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallen. Gleichzeitig werden immer mehr ausländische Investitionen aus China abgezogen. Allerdings wollen die meisten Unternehmen weiterhin in China tätig sein und finanziell aktiv bleiben. Das Land ist also nach wie vor ein wichtiger Investitionsstandort für ausländische Investoren. In der nordostchinesischen Stadt Dalian haben sich mehr als 300 ausländische Gesellschaften niedergelassen. Angesichts der internationalen Finanzkrise sind diese Unternehmen gemeinsam aktiv geworden. Die Leiterin der Verwaltung von Software- und Informationsdienstleistungen des Dalianer Amts für Informationsindustrie, Dong Li, sagte dazu: "Im ersten Jahresquartal haben wir Einnahmen von 9,4 Milliarden Yuan RMB hinzugewonnen. Dies entspricht einer Steigerung um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unser Exportvolumen betrug 312 Millionen US-Dollar, also ein Anstieg um 31,2 Prozent. Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt. Laut den Ergebnissen haben die internationalen IT-Gesellschaften, die in Dalian Niederlassungen errichtet haben, bis jetzt keine großangelegten Personalverringerungen oder einen Investitionsabzug unternommen. Besser gesagt, überhaupt keine." Die äußerst positive Wirtschaftslage der Software-Branche in Dalian stellt einen starken Kontrast zu dem Abzug von Investitionen durch viele ausländische Investoren in manch anderen chinesischen Städten dar. Investitionen aus dem Ausland spielen dabei in der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Angesichts der internationalen Finanzkrise will die chinesische Regierung die Öffnung nach außen kontinuierlich weiterbetreiben und ausländischen Investoren bessere Rahmenbedingungen bieten. Allerdings ist die Zeit wie beispielsweise zu Beginn der Öffnung, in der in China wenig Wert auf die Qualität der ausländischen Investitionen gelegt wurde, für immer vorbei. Vielmehr werden in Zukunft finanzielle Vorhaben, die der wirtschaftlichen Umstrukturierung des Landes entsprechen, noch besser entwickelt. Dazu zählen auch der Ausbau der Beschäftigung sowie die Förderung der regionalen Wirtschaftsentwicklung beziehungsweise der Energieeinsparung und des Umweltschutzes. Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Yao Jian, sagte dazu vor kurzem auf einer Pressekonferenz: "Chinas Markt verfügt über großes Potential. Die Einführung von moderner Technik wird Chinas Branchenstruktur optimieren. Wir haben keinen Grund, unpassende Maßnahmen zu ergreifen. Die Erfahrungen in China in den vergangenen 30 Jahren haben schon bewiesen, dass nur eine weitere Reform und Öffnung die Entwicklung der Wirtschaft vorantreiben wird. Wir sind überzeugt, dass die Perspektive des chinesischen Marktes immer besser wird. China wird stets ein Investitionsstandort für ausländische Direktinvestitionen aus aller Welt sein."
Quelle: CRI, 22.06.2009
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