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China will Friedensprozess im Nahen Osten fördern


Der zu Besuch in Ägypten weilende chinesische Sonderbeauftragte für die Nahost-Frage, Wu Sike, erklärte am Montag, China werde mit allen Konfliktparteien das Gespräch suchen und sich in Zukunft regelmäßig mit ihnen austauschen. Es sei das Ziel Chinas, gemeinsam mit allen Konfliktparteien und mit der internationalen Gemeinschaft eine Lösung in der Nahost-Frage zu finden.

Wu Sike begann sein Mandat als chinesischer Sonderbeauftragter für die Nahost-Frage im März dieses Jahres. Bei seiner Reise nach Ägypten handelt es sich um seine erste Dienstreise in den Nahen Osten. Nach seinem Aufenthalt in Kairo wird Wu Sike noch Palästina, Israel, Jordanien, Syrien, den Libanon und Russland besuchen.

China unterstütze die Lösung der Meinungsverschiedenheiten zwischen den arabischen Ländern und Israel auf Basis der arabischen Friedensinitiative. Wenn die arabische Friedensinitiative umgesetzt werde, sei langanhaltender Frieden im Nahen Osten möglich, erklärt Wu Sike:

"Die Arabische Friedensinitiative ist tatsächlich eine umfassende und vor allem ausgewogene Initiative. Sie ist auch gut durchführbar. China hat sich von allem Anfang an für die Umsetzung dieser Initiative stark gemacht. Die Initiative wird eine wichtige Rolle spielen."

Gleichzeitig wies Wu Sike darauf hin, dass die in der Vergangenheit vereinbarten Abmachungen zwischen den arabischen Ländern und Israel respektiert werden müssten. Dazu gehöre sowohl das Prinzip "Land gegen Frieden" als auch das "Zwei-Staaten-Prinzip". Die beiden Konfliktparteien sollten ihre Friedensverhandlungen auf der Basis dieser beiden Prinzipien wieder aufnehmen. Wu Sike betonte, dass das "Zwei-Staaten-Prinzip" der einzige Weg zur Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts und zur Realisierung des Friedens im Nahen Osten sei.

Die Differenzen der letzten Jahrzehnte zwischen der arabischen Welt und Israel könnten nur durch Verhandlungen aus dem Weg geräumt werden, ist Wu Sike überzeugt:

"Jede Seite hat ihre eigenen Ansichten und Vorstellungen. Diese unterschiedlichen Auffassungen sollten jedoch kein Hindernis für die Wiederaufnahme von Verhandlungen darstellen. Unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen können im Verlaufe von Verhandlungen erörtert und im besten Fall beigelegt werden. Auf diese Weise kann allmählich eine Einigung erzielt werden. Die Lage verändert sich ständig. Mehrere Dinge können sich im Verlaufe von Verhandlungen ändern. Ich bin daher zurückhaltend optimistisch über eine Wiederaufnahme der Verhandlungen sowie über eventuelle Erfolge dabei."

 

Quelle: CRI, 23.06.2009


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