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Zahlreiche Tote und Verletzte bei Sabotagenakten in Xinjiang


Am Sonntagabend ist es in Urumqi, der Hauptstadt des chinesischen Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang, zu schweren Sabotageakten gekommen. Dabei sind mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen, 828 weitere wurden verletzt. Die lokale Regierung konnte rechtzeitig Polizisten einsetzen und die Situation unter Kontrolle bringen. Mittlerweile haben sich der Verkehr und das Alltagsleben wieder normalisiert.

Am Sonntag gegen 20 Uhr versammelten sich mehrere Personen in der Stadt Urumqi und verübten Sabotageakte. Innerhalb von zwei Stunden konnte die Situation in wichtigen Straßen und Geschäften durch den Einsatz der lokalen Polizei unter Kontrolle gebracht werden. Mittlerweile haben sich der Verkehr und das Leben in der Stadt wieder normalisiert.

Am Montagmittag hielt die Regierung des autonomen Gebiets eine Pressekonferenz ab und berichtete dabei über die Sabotageakte.

Neben Toten und Verletzten kam es zu Sachbeschädigungen. Über 260 Fahrzeuge wurden zerstört, 203 Geschäfte und 14 Wohnhäuser wurden beschädigt. Eine bebaute Fläche von über 56.000 Quadratmetern wurde in Brand gesetzt.

Laut Ergebnissen der polizeilichen Ermittlungen in Xinjiang wurden die Ausschreitungen vom so genannten Weltkongress der Uiguren unter Leitung der Separatistin Rebiya Kadder vorsätzlich angezettelt und organisiert. Ihr Vorwand sei der Fall in Shaoguan in der südchinesischen Provinz Guangdong.

Xu Jianying vom Forschungszentrum für Geschichte und Geographie der Grenzgebiete Chinas an der chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften verurteilte vor der Presse die Ausschreitungen. Der so genannte Weltkongress der Uiguren versuche, seine terroristische Eigenschaft zu vertuschen, indem er der internationalen Gemeinschaft Menschenrechte und Demokratie vortäusche. Durch die jetzigen Ausschreitungen sei sein heuchlerischer Schleier abgefallen, so Xu.

Auch wenn die Ausschreitungen unter Kontrolle gebracht wurden, gibt es Versuche von Personen, Streitigkeiten im Internet anzuzetteln und die Lage zu verschärfen. Angesichts dessen rief der Gouverneur des autonomen Gebiets, Nur Bekir, alle Nationalitäten in Xinjiang auf, die Solidarität der verschiedenen Nationalitäten sowie die Harmonie und Stabilität der Gesellschaft zu wahren.

 

Quelle: CRI, 06.07.2009


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