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China startet Hilfsprogramm für gehörlose Kinder in Armut


Die chinesische Zentralregierung hat am Montag eine großangelegte Aktion für gehörlose Kinder in Armut gestartet. Insgesamt sollen über 400 Millionen Yuan RMB in dieses Programm fließen. Dabei handelt es sich um die größte Investition der chinesischen Zentralregierung für Behinderte in den vergangenen 60 Jahren.

Ein Vertreter des Behinderten-Verbands Chinas sagte, in diesem Jahr werde die Regierung einen speziellen Fonds bereitstellen. Damit sollen gehörlosen Kindern kostenlose Transplantationen von künstlichen Gehörschnecken ermöglicht werden. Darüber hinaus soll auch Geld für Therapien bereitgestellt werden. Gleichzeitig sollen kostenlose Hörgeräte an 9000 gehörlose arme Kinder innerhalb der kommenden drei Jahre verteilt werden. Außerdem sollen sie finanzielle Unterstützung für medizinische Behandlungen erhalten.

Die chinesische Regierung hat 1988 die medizinische Behandlung von gehörlosen Kindern in das Fünf-Jahre-Programm der staatlichen Entwicklung mit einbezogen. Dies soll eine permanente Verbesserung der Gesundheit dieser Kinder garantieren.

 

Quelle: CRI, 06.07.2009


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