| Lage in Urumqi normalisiert sich allmählich |
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Am vergangenen Sonntag ist es in Urumqi, der Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang, zu schweren Sabotageakten gekommen. Daraufhin hat die lokale Regierung rechtzeitig Notmaßnahmen umgesetzt. Nachdem die Situation unter Kontrolle gebracht worden war, wurde die Infrastruktur wiederhergestellt. Am Mittwochnachmittag hielt der Bürgermeister Urumqis, Jerla Isamudin, eine Pressekonferenz ab. Dabei erklärte er, seine Regierung habe nach den Ausschreitungen Notmaßnahmen eingeleitet. Aus dem Haushalt der Stadtregierung solle ein Spezialfonds für Angehörige der Todesopfer und Verletzten etabliert werden. Die schwer beschädigten Geschäfte und Unternehmen würden auch Hilfeleistungen von der Regierung erhalten, damit die Produktion und das Geschäft wieder aufgenommen werden könne. Der Bürgermeister fuhr fort, seine Regierung habe bereits mehrere Maßnahmen zur Gewährleistung eines relativ normalen Alltagslebens der Einwohner ergriffen. "Seit dem vergangenen Sonntag haben wir Reis, Mehl, Gemüse und Speiseöl besorgt, um die Bürger zu versorgen. Seit Dienstag haben wir große Kaufhäuser und Supermärkte zur Wiedereröffnung mobilisiert, damit die Bürger aller Nationalitäten mit Lebensmitteln und Gebrauchsartikeln versorgt werden." Auf der Straße teilte Ekber, ein Polizist für öffentliche Sicherheit, mit, seit Sonntag arbeite er als Sicherheitskontrolleur im Bezirk Tianshan. "Wir hoffen, die Sicherheit gewährleisten zu können. Es ist wirklich schlimm, dass es zu solchen Gewalttaten gekommen ist." Die Gewalttaten haben Tote und Verletzte gefordert und Sachschäden verursacht. Umso mehr erkennt man gerade in dieser Situation den Zusammenhalt zwischen den Nationalitäten. Der Chefarzt des Rettungszentrums des Xinjianger Krankenhauses für Traditionelle Chinesische Medizin, Jurep, sagte, sein einziges Ziel sei es jetzt, alles zu tun, um die Verletzten zu retten. "Alle verurteilen diese Gewaltakte, auch ich als Angehöriger einer nationalen Minderheit. Solche Taten gefährden unsere große harmonische Gemeinschaft." Da über tausend Menschen bei den Ausschreitungen verletzt worden sind, ist der Bedarf an Blutkonserven sehr hoch. An Einrichtungen zur Blutspende in verschiedenen Stadtteilen sind häufig Warteschlagen zu beobachten. Derartige Gewalttaten werden von anständigen Leuten verurteilt. Sie hoffen aufrichtig auf eine Normalisierung des Alltags und auf Sicherheit.
Quelle: CRI, 08.07.2009
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