| Die tragischen Geschichten der Opfer |
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Die Saboteure in Ürümqi waren vollkommen sinnlos gewalttätig und brachten sehr viel Leid über ihre Opfer. Die Opfer waren allesamt unschuldige Menschen, die ihren Alltagsaktivitäten nachgingen. Dong Yuanyuan wurde brutal geschlagen von den Saboteuren in Ürümqi am Sonntag, dem 5. Juli. Sie war gerade einmal drei Tage verheiratet seit dem 2. Juli und weiß derzeit nicht, wie es um ihren Ehemann steht. Die 24-jährige Dong Yuanyuan war gerade einmal drei Tage verheiratet, als sie und ihr Ehemann von den Saboteuren am Sonntag, dem 5. Juli, in Ürümqi angegriffen worden waren. Es hätte die glücklichste Woche ihres Lebens während ihrer Hochzeitsreise nach Shanghai werden sollen, doch stattdessen verbringt sie sie schwerverletzt im Volkskrankenhaus in Ürümqi. Das letzte Mal, als sie ihren Ehemann gesehen hatte, war, bevor sie bewusstlos geschlagen wurde, und sie weiß bis jetzt noch nicht, ob er noch am Leben ist. Das einzige, was sie tun kann, ist zu beten, dass er überlebt hat und vielleicht, wie sie, auf einer Intensivstation behandelt werden kann. Dong erzählte, wie der Bus, in welchem sie reisten, angehalten wurde von einem Steinhagel. Der Fahrer sagte den Passagieren, dass sie aussteigen und um ihr Leben rennen sollen, doch das junge Paar wurde von den Saboteuren eingeschlossen. Dong erzählte, dass die Angreifenden Uiguren gewesen seien. Da sie in Xinjiang geboren war und dort aufgewachsen in ihrem Heimatdorf Yili ist, bis sie 19 Jahre alt war, konnte sie ein paar Worte Uigurisch verstehen. Doch sobald die Angreifenden gemerkt hatten, dass sie Han-Chinesin ist, begannen sie, sie gnadenlos zu schlagen. Sie hatte keine Zweifel darüber, dass sie bloß wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit angegriffen worden war. Eine Uigurin rettete Dongs Leben, indem sie sie aufhob und in einem Raum über ihrem nahen Laden versteckte. Dong schaute, voller Angst, aus dem Fenster, als der Bus, in dem sie gereist war, angezündet wurde.
Ma Weihongs sechsjähriger Sohn stand neben ihr, als sie von den Saboteuren in Ürümqi am 5. Juli angegriffen worden war. Ihr Ehemann sitzt die ganze Zeit still neben ihrem Bett und kann nicht glauben, was seiner Familie passiert ist. Obwohl der erst sechs Jahre alte Sohn von Ma Weihong noch nicht alt genug war, um zu merken, wie schwer seine Mutter verletzt worden war, trug er ganz klar ein Trauma davon. Abwechseln glücklich spielend und dann plötzlich wieder den Tränen nahe, war es herzzerreißend zu sehen, wie er vor den Pressekameras stand. Ma wurde von einer Gruppe Saboteure angegriffen, als sie für das Nachtessen ihrer Familie am Einkaufen war. Sie wurde getreten bis sie auf den Boden fiel, dann geschlagen und dann haben die fünf oder sechs Männer auf sie eingestochen. Ihre Zähne waren zerbrochen und ihr Gesicht fast auf die doppelte Größe geschwollen, doch sie war dankbar, dass die Saboteure ihrem Sohn nichts antaten. Ihr Mann sitzt seither unter Schock neben ihrem Krankenbett und kann kaum glauben, was seiner Familie widerfahren ist.
Dr. Yuan Hong arbeitet im Volkskrankenhaus Ürümqi bereits seit 27 Jahren. Als die Opfer der Unruhen am Sonntag im Krankenhaus einzutreffen begannen, war er vollkommen entsetzt über die Verletzungen, die sie davon getragen hatten. Er kann sich noch immer nicht erklären, wie es zu der Gewalt der letzten paar Tage kommen konnte. Dr. Yuan Hong, Vorsitzender des Intensivstationsdepartements, arbeitete während 27 Jahren im Ürümqi-Volkskrankenhaus. Er erzählte, dass als die Opfer der Unruhen am Sonntag begannen, im Krankenhaus anzukommen, wie gewöhnlich alle mitgeholfen haben sie zu pflegen, egal ob Uiguren, Han-Chinesen oder Kasachen. Dr. Yuan sagte, dass er vollkommen erschüttert über die Vorkommnisse vom Sonntag sei und noch immer nicht glauben kann, was da eigentlich passiert ist.
Quelle: german.china.org.cn, 10.07.2009
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