Home > Nachrichten über China
Lage in Urumqi wieder entspannt


Nach unermüdlichem Einsatz laufe das Leben in Urumqi wieder in normalen Bahnen. Dies betonte die Pressesprecherin des chinesischen Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang, Hou Hanmin, am Dienstag. Gleichzeitig liefen derzeit die Untersuchungen zu den Sabotageakten vom 5. Juli auf Hochtouren.

Hou Hanmin sagte, dass sich die Situation in Urumqi so schnell normalisieren konnte, weil die Lokalregierung konsequente Maßnahmen schnell umgesetzt hätte. Demnach hätte die Regierung des autonomen Gebiets sofort einen Notfallplan in Kraft gesetzt. Dabei stand die Sicherung von Menschenleben und Sachgegenständen an erster Stelle, sagte Hou Hanmin.

"Vor allem muss die Sicherheit der Bürger garantiert werden. Deshalb wurde ein massives Polizeiaufgebot aufgefahren. Darüber hinaus wurde garantiert, dass manche Geschäfte rechtzeitig geschlossen werden konnten, um größere Sachschäden zu verhindern. Und nicht zuletzt wurden Verkehrskontrollen verstärkt."

Hou Hanmin betonte, dank solcher Maßnahmen seien alle Ausschreitungen in kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht worden. Außerdem seien die meisten Unruhestifter bereits festgenommen worden.

Die Unruhen vom 5. Juli haben weltweite Aufmerksamkeit erregt. Am zweiten Tag nach den Unruhen sind mehrere in- und ausländische Medienvertreter in Urumqi eingetroffen. Mittlerweile seien mehr als 200 ausländische Journalisten in Urumqi. Die Regierungen des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang und der Stadt Urumqi haben versucht, die bestmöglichen Vorrausetzungen für die Berichterstattung der Journalisten zu schaffen, sagte Hou Hanmin.

"Wir haben für Medienvertreter aus aller Welt, die zur Berichterstattung über die Unruhen vom 5. Juli in Urumqi eingetroffen sind, reibungslose Interviewmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig lassen wir sie, die Orte der Ausschreitungen und Verletzte in den Krankenhäusern besuchen. Zudem können die Journalisten die Bürger auf der Straße und in Geschäften frei interviewen. So können die Medienvertreter das wahre Leben vor Ort umfassend kennen lernen."

 

Quelle: CRI, 15.07.2009


Suggest To A Friend
  Print