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Keine Zusammenhänge zwischen Unruhen in Urumqi und Chinas Politik der nationalen Minderheiten


Nach den Sabotageakten vom 5. Juli in Urumqi haben sich ausländische Medien vereinzelt skeptisch über Chinas Politik der nationalen Minderheiten geäußert. Der Vizedirektor des chinesischen staatlichen Komitees für nationale Angelegenheiten, Wu Shimin, sagte am Dienstag in Beijing, die Unruhen vom 5. Juli in Urumqi hätten mit der chinesischen Politik der nationalen Volksgruppen nichts zu tun. Die gegenwärtige Politik des Lands sei erfolgreich, und die Regierung werde weiter daran festhalten.

Wu Shimin erklärte, China berücksichtige die unterschiedlichen Entwicklungsniveaus, Sitten und Bräuche von 56 chinesischen Nationalitäten. Denn schließlich sei das Ziel der Staatspolitik, die Solidarität, Gleichberechtigung und Harmonie zwischen den verschiedenen Nationalitäten zu stärken.

"Chinas Politik der nationalen Minderheiten entspricht den Gegebenheiten des Lands. Wir werden auf keinen Fall wegen eines Ereignisses an einem Ort diese Politik aufgeben, die wir so lange Zeit erfolgreich betrieben haben."

In ganz China leben etwa 110 Millionen Angehörige der nationalen Minderheiten. Liu Wanqing, von der Abteilung für Aufsicht und Kontrolle beim Komitee für nationale Angelegenheiten, sagte, infolge geschichtlicher und geographischer Faktoren käme es zu Unterschieden in der Wirtschaftsentwicklung verschiedener nationaler Minderheiten. Doch dies hätte keine Auswirkungen auf die guten Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten in China.

"Natürlich gibt es Unterschiede. So haben die nationalen Minderheiten unterschiedliche Sprachen, Schriften, Sitten und Gebräuche sowie folgten auch anderen Religionen. Dies kann im Alltag auch manchmal zu leichten Spannungen führen, die die nationale Solidarität beeinträchtigen. Allerdings sind solche Diskrepanzen rechtzeitig gelöst worden. Mittlerweile sind die Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten Chinas wieder normal. Wobei Gleichberechtigung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Harmonie maßgebend in diesen Beziehungen sind."

Seit der Reform und Öffnung hat die chinesische Regierung mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Entwicklung der von nationalen Minderheiten bewohnten Gebiete voranzutreiben. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung Westchinas. Dabei werden zudem kleinere Volksgruppen besonders berücksichtigt. Es gibt zahlreiche Beschlüsse auf allen Regierungsebenen, die helfen, die Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft in Xinjiang, Tibet, Guangxi und Ningxia anzukurbeln. 2008 betrug das Wirtschaftsvolumen in den von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten mehr als 3 Billionen Yuan RMB. Dies ist 17mal so viel wie noch vor 31 Jahren.

 

Quelle: CRI, 21.07.2009


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