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Verbreitung von Energiesparlampen in China wird gefördert


Am Freitag hat die chinesische Regierung gemeinsam mit den verantwortlichen UN-Behörden ein Projekt zur Verbreitung von Energiesparlampen eingeleitet. In den kommenden drei Jahren sollen über 80 Millionen US-Dollar für dieses Projekt bereitgestellt werden. Mit dem Vorhaben ist die internationale Kooperation zur Verbreitung einer umweltfreundlichen Beleuchtungsform in China in eine neue Phase eingetreten.

In letzter Zeit wurde der weltweite Ruf zum Aussortieren von Beleuchtungsformen mit niedriger Effizienz immer größer. Mehrere Regierungen haben bereits einen Termin für das Verbot von herkömmlichen Glühlampen beschlossen. Auch in China wurde in dieser Hinsicht ein Projekt gestartet. Dabei sind die staatliche Kommission für Entwicklung und Reform, das UN-Entwicklungsprogramm sowie der Globale Umweltfond (GEF) gemeinsam für das Projekt verantwortlich. Ziel ist das allmähliche Aussortieren von Glühlampen und die beschleunigte Verbreitung von Energiesparlampen in China.

Der chinesische Leiter dieses Projekts und stellvertretender Direktor der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Xie Zhenhua, sagte dazu, zehn Jahre nach Umsetzung des Projekts könne man in China schätzungsweise 160 bis 216 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen. Der Ausstoß von Kohlendioxid werde Berechnungen zufolge um 175 bis 237 Millionen Tonnen zurückgehen.

"Ich hoffe, dass dieses internationale Projekt die positive Entwicklung der Hersteller von solchen Elektrogeräten in China fördern wird. Das Projekt soll positiv zur Realisierung der Ziele zur Energieeinsparung und Reduzierung der Schadstoffemissionen im Rahmen des 11. Fünfjahresplans (von 2006 bis 2010) beitragen. Zudem soll es sich positiv auf die Begegnung des globalen Klimawandels auswirken."

Bereits vor 13 Jahren hat chinesische Regierung ein Vorhaben zur Verbreitung von umweltfreundlichen Beleuchtungsformen durchgeführt. Das Projekt wurde als eines der zehn Schwerpunktprojekte des Staates zum Einsparen von Energie aufgenommen. 2009 will nun die Zentralregierung 600 Millionen Yuan RMB bereitstellen, um die Verbreitung von 120 Millionen Energiesparlampen landesweit zu ermöglichen.

In den vergangenen Jahren wurden in China bei der Einsparung von Energie und der Reduzierung von Schadstoffemissionen beträchtliche Erfolge erzielt. So ist beispielsweise von 2006 bis 2008 der Energieverbrauch pro BIP-Einheit um 10,1 Prozent gesunken. Der Ausstoß von Kohlendioxid konnte um 660 Millionen Tonnen gesenkt werden. Die Emission von Schwefeldioxid ging um rund neun Prozent zurück, der Chemische Sauerstoffbedarf (CBS) sank um 6,6 Prozent.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der sich derzeit in China aufhält, würdigte die Bemühungen der chinesischen Regierung in diesem Bereich:

"Ich schätze die bisher geleisteten Bemühungen der chinesischen Regierung. Bei der Umsetzung von Maßnahmen für eine nachhaltige, wirtschaftliche Entwicklung sowie in der Energiepolitik wurden große Fortschritte erreicht. Dies ist nicht nur für die chinesische Bevölkerung, sondern für die Menschen in aller Welt von äußerst großer Bedeutung. China kann der Welt zeigen, dass es im 21. Jahrhundert weltweit eine leitende Rolle einnehmen kann."

 

Quelle: CRI, 24.07.2009


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