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Fördern der gemeinsamen Prosperität aller Nationalitäten Ziel der chinesischen Regierung


Am Montag ist in Kunming die 16. Konferenz der Internationalen Vereinigung für Anthropologische und Ethnologische Wissenschaften (IUAES) eröffnet worden. Auf der Eröffnungszeremonie in der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Yunnan sagte der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Hui Liangyu, die chinesische Nation sei eine große Familie bestehend aus 56 Nationalitäten. Alle Nationalitäten hätten die kenntnisreiche und schöpferische chinesische Kultur im Verlaufe ihrer langen Geschichte gemeinsam erschaffen. Die chinesische Regierung werde die gemeinsame Prosperität aller Nationalitäten weiterhin kontinuierlich fördern.

Gemäß einem Vorschlag der chinesischen Seite lautet das Motto der 16. Konferenz der IUAES "Menschen, Entwicklung und kulturelle Vielfalt". Die entsprechende Auswahl der Themen der Konferenz wird von den teilnehmenden Wissenschaftlern aus aller Welt gewürdigt. So nehmen die mehr als Tausend Experten und Wissenschaftler aus rund 100 Staaten an der fünftägigen Konferenz teil.

Hui Liangyu sagte auf der Eröffnungszeremonie weiter, die kulturelle Vielfalt sei die sachliche Wirklichkeit der menschlichen Kultur und ein grundlegendes Merkmal der gegenwärtigen Gesellschaft. Zudem sei diese Vielfalt eine wichtige Motivation für den Fortschritt der Menschheit. Das Hauptaugenmerk hinsichtlich der chinesischen Nationalität liege in der gemeinsamen Entwicklung und der Prosperität aller Nationalitäten.

"Die Entwicklung und der gesellschaftliche Fortschritt sind im Verlauf der langen Geschichte Chinas von allen Nationalitäten gefördert worden. Dabei wurde die kenntnisreiche und schöpferische Kultur der chinesischen Nation erschaffen. Die traditionelle chinesische Kultur ist eine pluralistische Kultur. Verschiedene Nationalitäten üben einen Einfluss auf die Kultur anderer Nationalitäten aus, was wiederum miteinander harmoniert. Das ist die Grundlage der Nation und zudem ein kostbarer Reichtum. Die chinesische Regierung wird nach wie vor an der Solidarität und der gemeinsamen Entwicklung festhalten und diese unterstützen. Das ist zugleich eine nationale Angelegenheit Chinas."

Luis Alberto Vargas, Präsident der Internationalen Vereinigung für Anthropologische und Ethnologische Wissenschaften, sagte auf der Eröffnung, die Anthropologie spiegle die Vielfalt des ethnologischen Systems, der Gesellschaft und der Kultur wider. Er vertraue darauf, dass die Konferenz eine gute Plattform für die weitere Kommunikation in diesem Bereich bieten werde.

"Die Konferenz der Internationalen Vereinigung für Anthropologische und Ethnologische Wissenschaften gibt Wissenschaftlern und Experten die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen. Als ein offenes und wissenschaftliches Forum werden wir eine gerechte Plattform für alle Meinungen, Schulen und Forschungen an Ort und Stelle bieten."

 

Quelle: CRI, 28.07.2009


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