| Kommunikation und Entwicklung – Konferenz über Konfuzius-Institute in Europa 2009 |
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Am Sonntag hat an der Universität Leuven in Belgien zum ersten Mal eine Konferenz über die Konfuzius-Institute in Europa stattgefunden. Etwa 200 Vertreter der 66 Konfuzius-Institute in 20 europäischen Ländern sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft in Belgien beteiligten sich daran. Auch namhafte Vertreter chinesischer und belgischer Hochschulen sowie Mitarbeiter des Büros für die internationale Verbreitung der chinesischen Sprache (Hanban) waren vor Ort. Thema der Konferenz waren die Verbreitung der chinesischen Kultur sowie der Didaktik von Chinesisch sowie die weitere Entwicklung der Konfuzius-Institute in Europa. Hauptgesprächspunkt waren die Bereiche Kommunikation und Entwicklung. Der belgische Außenminister Yves Leterme lobte in seiner Eröffnungsrede den langandauernden kulturellen Austausch zwischen China und Belgien sowie dessen wichtige Bedeutung für die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Seiten: "Das Gedankengut des Konfuzius ist von großer Bedeutung für Wissenschaft und Politik. Die gegenwärtigen Beziehungen auf dem Gebiet der Wissenschaft werden immer enger. Chinesisch und die chinesische Kultur zu erforschen, wird allmählich ein wichtiger Bereich an europäischen Universitäten. Beide Seiten können viel voneinander lernen. Vor zehn Tagen nahm ich an dem Europalia-China-Kunstfestival teil. Das ausgezeichnete Kunstfestival verdeutlicht, dass die chinesische Kultur einen tiefen Einfluss auf unsere Gedanken und Aktionen ausübt." Xu Lin, Leiterin des Büros für die internationale Verbreitung der chinesischen Sprache (Hanban) sowie Generalsekretärin des Konfuzius-Instituts, blickte in ihrer Rede auf die Geschichte der Konfuzius-Institute in Europa zurück. Dabei betonte sie die wichtige Bedeutung der kulturellen Kommunikation zwischen West und Ost: "Die chinesische Kultur ist kenntnis- und gedankenreich. Die europäische Kultur ist ebenfalls ausgezeichnet. China kann viel von Europa lernen. Die Konfuzius-Institute sind eine gute Plattform, um die Menschen aller Länder über die Kultur und Gedanken zu informieren und mehr zu kommunizieren. Das war auch das Ziel, als China im Ausland mehrere Konfuzius-Institute errichtet hat."
Quelle: CRI, 19.10.2009
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