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Perspektive von Chinas Textilindustrie positiv


Seit April 2009 hat sich die Wachstumsrate der chinesischen Textilindustrie ständig erhöht, und der Kleidungsexport des Landes hat wieder Auftrieb bekommen. Auf dem chinesischen internationalen Forum über Entwicklung der Textilindustrie 2009 am Mittwoch in Kunshan in der Provinz Jiangsu waren sich chinesische Regierungsvertreter und Unternehmer verschiedener Länder einig, dass nach der Bewältigung der Krise chinesische Kleidungsbetriebe eine weitere Optimierung dieser Branche in Erwägung ziehen sollten. Betreffende ausländisch investierte Branchen würden einen breiten Entwicklungsraum haben.

Der Vizepräsident der chinesischen Im- und Exportkammer für Textilwaren, Che Ketao, meinte, nach der Finanzkrise sollten die Optimierung dieser Branche und die technische Innovation dabei noch stärker beachtet werden.

"Mit nur einer einfachen Verarbeitung wird China immer höhere Kosten dafür bezahlen. So wird das Land vor immer größerem Druck stehen. Die nachhaltige Entwicklung und die Konkurrenzfähigkeit der chinesischen Textilindustrie können so nicht gewährleistet werden. Chinesische Betriebe müssen bessere Dienstleistungen anbieten und sich um die Entwicklung neuer Produkte bemühen. So können rechtzeitige Kontakte zwischen Unternehmen und Regierungsbehörden bei der Entwicklung neuer Produkte, dem Design und der Warenversorgung gepflegt werden."

Der chinesische Vizehandelsminister Chen Jian meinte, seit der Reform und Öffnung lasse sich die Entwicklung der chinesischen Textilindustrie von Auslandsinvestitionen nicht trennen. Mittlerweile machten Auslandsinvestitionen 37 Prozent der Kapitalmittel der chinesischen Textilunternehmen aus. Zudem exportierten ausländisch investierte Firmen 32 Prozent aller Textilwaren des Landes. Nicht zuletzt beliefen sich die Arbeitsstellen dieser Firmen auf 30 Prozent von allen im ganzen Land. In der Periode nach der Krise hätten ausländische Investoren große Chancen in der chinesischen Textilindustrie.

"Mittlerweile beträgt das durchschnittliche Gehaltsniveau in der Textilindustrie in ostchinesischen Küstengebieten nur ein Drittel dessen der Türkei. Das Pro-Kopf-Einkommen der Leute in der Provinz Guizhou macht nur ein Zehntel von Shanghai aus. Damit hat China in diesem Bereich eine enorme Überlegenheit gegenüber anderen Ländern. 2008 waren die Investitionen in die Textilbranche in Mittel- und Westchina viel höher als in Ostchina. Die Umlagerungstendenz der Textilbranche nach Mittel- und Westchina ist immer deutlicher geworden. In diesem Prozess werden Auslandsinvestitionen eine wichtige Rolle spielen."

 

Quelle: CRI, 28.10.2009


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