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China ist nicht fern - das CRI-Hörertreffen in Berlin


Am Mittwochabend fand in der chinesischen Botschaft in Berlin ein Hörertreffen von Radio China International (CRI) statt, an dem Vertreter der chinesischen Botschaft, eine Delegation von CRI, deutsche Hörer, sowie Vertreter des Bundespresseamts teilnahmen.


CRI-Hörertreffen in der chinesischen Botschaft in Berlin

Das deutschsprachige Programm von CRI habe die Hörer in den vergangenen Jahrzehnten stets über die gewaltigen Veränderungen in China informiert, sagte Ma Bohui, der stellvertretende Chefredakteur von CRI, in seiner Rede. Auch in Zukunft sei es das Ziel von CRI, so Ma Bohui, seinen Hörern die bestmögliche Plattform zum Kennenlernen von China zu bieten:

"Im nächsten Jahr feiert CRI das 50-jährige Bestehen seines deutschsprachigen Programms. Wir verstehen dieses Jubiläum als Chance, um unsere Programme umfassend zu überarbeiten. Der Inhalt unserer Programme soll noch besser auf die Bedürfnisse unserer Hörer abgestimmt werden. Um den Hörern in Zukunft einen noch besseren Service bieten zu können, sind wir bestrebt, neue Medien wie das Internet noch besser zur Geltung zu bringen."

Der chinesische Botschafter Wu Hongbo stellte sich den Fragen der Anwesenden. In Bezug auf die chinesische Außenpolitik betonte er die Strategie der friedlichen Entwicklung und Koexistenz:

"China hofft auf eine harmonische Welt. Die verschiedenen Länder der Welt sollen einander als gleichberechtigte Partner betrachten und friedlich nebeneinander existieren. Der diesbezügliche Standpunkt der chinesischen Regierung ist klar. China wird den eingeschlagenen Weg des Friedens, der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung auch weiterhin gehen."


Botschafter Wu Hongbo (3. v. r.) und stellvertretender CRI-Chefredakteur Ma Bohui (2. v. l.) beim Hörer-Treffen

Wu Hongbo nahm auch Stellung zur Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen. Trotz Herausforderungen in diversen Bereichen gab sich der chinesische Botschafter zuversichtlich, dass sich die Beziehungen zwischen China und Deutschland weiterhin positiv entwickeln würden.

Wolfgang Lehmann war einer der deutschen Hörer, die am Treffen in der chinesischen Botschaft in Berlin teilnahmen. Der Vorsitzende der Berliner Empfangsamateure zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung denn auch äußerst zufrieden:

"Also ich fand es war ein sehr gutes Gefühl, in freundlicher und friedlicher Atmosphäre. Und die Fragen wurden alle eigentlich ausreichend vom Herrn Botschafter beantwortet, die gestellt wurden – mit großer Ausdauer und Fleiß. Durch die Antworten des Herrn Botschafters hat man sehr viel über die Politik Chinas erfahren, über ihren Standpunkt in der Welt, ihre Öffnung nach Westen, und die große boomende Wirtschaft in China. Und ich finde, das war so ein Ereignis, was man mal wiederholen sollte, vielleicht in ein paar Jahren."

 

Quelle: CRI, 29.10.2009


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